App-Entwicklung: Kosten richtig kalkulieren und intelligent reduzieren

Anastasia Yaskevich

Anastasia Yaskevich

Anastasia Yaskevich befasst sich mit der Forschung zu unterschiedlichen Themen rund um Enterprise Mobility. 2013 hat sie sich zuerst auf Cloud Computing und UI / UX fokussiert. Heute schreibt nun über die neuesten Trends in der Welt von Augmented Reality, Mobile App-Entwicklung und digitaler Produktentwicklung. Ihr Wissen und Verständnis für die Besonderheiten der verschiedenen Branchen ermöglicht es, die Themen sowohl aus technologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht abzudecken.

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Anmerkung des Editors: Als erfahrene App-Entwicklung Agentur sind wir uns bewusst, dass die Höhe von Kosten für die App-Entwicklung eine Entscheidung sehr stark beeinflusst, ob ein Unternehmen eine App entwickeln lassen wird oder nicht. Aber wir wissen auch, welche Faktoren den gesamten Preis bestimmen und wie Kosten reduziert werden können. Unsere Experten sind heute bereit, ihre Kenntnisse zur Berechnung und Reduzierung von Kosten bei der App-Entwicklung zu teilen.

Erst möchten wir darauf hinweisen, dass wir in unserem Blogbeitrag eher einen Überblick darüber geben möchten, welche Faktoren im Allgemeinen auf die Kosten einen direkten Einfluss haben, sowie ein Beispiel für die Berechnung von Kosten bei der Entwicklung einer iOS-Anwendung anführen. Gerne verraten wir auch, welche Werkzeuge zur Verfügung stehen, um Kosten bei der App-Entwicklung zu reduzieren.

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Welche Faktoren Kosten bei der App-Entwicklung beeinflussen

Es gibt mehrere Faktoren, von denen die tatsächlichen Kosten abhängen. Darüber hinaus stehen diese Faktoren in einem engen Zusammenhang miteinander, sodass ein Faktor (z. B. die Komplexität) einen direkten Einfluss auf die anderen Faktoren hat (z. B. den Funktionsumfang und die Dauer). Unten folgen Faktoren, die unserer Meinung nach die größte Rolle bei der Preisbildung in App-Projekten spielen.

Zielgruppe und Art von Apps

Ganz am Anfang müssen Sie vielfältige Fragen beantworten, um Ihre Zielgruppe zu definieren:

  • Wer ist Ihre Zielgruppe?
  • Wie viele Benutzer werden Ihre App einsetzen?
  • Zu welchem Zweck soll Ihre zukünftige App verwendet werden?

Je nachdem, welche Einsatzszenarien Ihre zukünftige App abdecken muss, wird es entschieden, auf welchen Endgeräten (Smartphones, Tablets, Desktops) sowie auf welchen Plattformen (Android, iOS, Windows) Ihre App laufen sollte.

Dann folgt die nächste Entscheidung, welches Entwicklungsmodell für die Umsetzung Ihres Projekts am besten geeignet ist. In diesem Fall spricht man von unterschiedlichen Arten von Apps wie Native Apps, Hybride Apps und Webbasierte Apps, die eine Reihe von Nachteilen und Vorteilen aufweisen. Jeder Auftraggeber muss noch vor der App-Entwicklung alle Schwächen und Stärken abwägen und eine Entscheidung treffen, welche Art seinen Anforderungen am besten entspricht.

Native Apps: Falls der Zugriff auf plattformspezifische Hardware-Komponenten wie Sensoren, Kamera, GPS und die bestmögliche Nutzererlebnisse durch die höchste FPS-Rate sowie das native Look-and-Feel für Sie von größter Bedeutung sind, ist die native App-Entwicklung Ihre beste Wahl. Aber denken Sie daran, dass jedes zusätzliche Betriebssystem (sowie Endgerät) erhebliche Kosten verursacht.

Hybride Apps: Wenn Sie aber eine App für mehrere Betriebssysteme entwickeln lassen und dabei Kosten einsparen möchten, ist die hybride App-Entwicklung eine sinnvolle Alternative für Sie. Aber dieses Modell zur App-Entwicklung erfordert auch bestimmte Kompromisse auf technischer Ebene wie z. B. Probleme mit Performance.

Web-Apps: Wenn Sie aber möchten, dass Ihre App über einen Browser auf belibiegen mobilen Endgeräten abgerufen und ausgeführt wird, lohnt es sich, eine Mobile Web App entwickeln zu lassen. Denken Sie aber daran, dass eine gute und stabile Internetverbindung für die reibungslose Funktionsweise dieser App-Art sehr wichtig ist. Eine besondere Art von Apps stellen Progressive Web Apps (PWAs) dar, die gleichzeitig mehrere Anforderungen erfüllen können - gute Performance anbieten, minimale Investitionen anfordern, offline-fähig und plattformunabhängig sind. Ein wesentlicher Nachteil von PWAs besteht darin, dass sie in ihrer Funktionalität doch begrenzter als native Apps sind.

Komplexität

Die Formel ist ganz einfach: je größer (und komplexer) der Funktionsumfang ist, desto teurer wird die App kosten. Eine App kann sowohl standardisierte, als auch individuelle Funktionen enthalten. Auch hier muss Ihr Unternehmen eine Reihe von Fragen beantworten:

  • Braucht Ihre zukünftige App eine Login-/Registrierungsfunktion? Wenn ja, über welche Kanäle sollte die Anmeldung erfolgen (E-Mail und/oder Social Media)?
  • Sollten Ihre potenziellen Benutzer die Möglichkeit haben, über ihre eigenen Profile zu verfügen?
  • In welchen Sprachen wird Ihre App angeboten?
  • Benötigt Ihre App solche Funktion wie Push-Benachrichtigungen?
  • Muss Ihre App solche Funktionen wie GPS oder Kamera zur Verfügung stellen?
  • Möchten Sie Ihre zukünftige App mit modernen Funktionen wie ER, VR, 3D, IoT und mehr ausstatten?
  • Braucht Ihre App ein Backoffice, in dem Daten automatisch erfasst, gespeichert, verarbeitet und analysiert werden können?
  • Welches Monetarisierungsmodell möchten Sie einsetzen, um Ihre App rentabel zu machen?
  • Sind zusätzliche Integrationen (z. B. mit Drittanbieter-Lösungen, Zahlungssystemen oder Datenbaken) erforderlich, um unmittelbare Interaktionen zu ermöglichen und/oder zu verbessern?

Je nachdem, wie komplex die zu entwickelnde App sein wird, unterscheidet man einfache, mittelkomplexe und komplexe Anwendungen. Es ist klar, dass die Kosten für die Entwicklung von einfachen und komplexen Anwendungen stark variieren. Aber es gilt zu beachten, dass Ihre Zielgruppe immer in Mittelpunkt stehen soll, um unnötige Funktionen zu vermeiden.

UI-/UX-Design

Das Design stellt einen wesentlichen Bestandteil in jedem App-Projekt dar. Aber wiederum je nach Anforderungen erfordert die Erstellung eines Designs mehr oder weniger Aufwand. Es ist wichtig, von Anfang an festzulegen:

  • Welche Rolle spielt das Design Ihrer App bei der Zielgruppe?
  • Wer wird das Design bereitstellen – Sie als Auftraggeber und Auftragnehmer?
  • Wird Ihre zukünftige App ein personalisiertes Design haben?
  • Muss das Design der App auf die Identität Ihres Unternehmens (Corporate Identity) abgestimmt sein?
  • Wie aufwendig müssen Grafiken und Animationen sein?
  • Möchten Sie eine einfache Benutzeroberfläche unter dem Einsatz von Design-Vorlagen erstellen lassen, um Kosten einzusparen?

Denken Sie auch daran, dass die ansprechende Gestaltung und das intuitiv bedienbare Design zum Erfolg Ihrer App enorm beitragen. Im Gegensatz dazu kann ein schlechtes Design negative Auswirkungen auf die Benutzerfreundlichkeit und als Ergebnis auf den Erfolg der zukünftigen App haben.

Dauer des Projektes

Alle oben genannten Faktoren bestimmen, wie lange ein Projekt dauern wird (je einfacher, desto schneller). Der zeitliche Aufwand steht in enger Zusammenhang mit der Anzahl von Zielplattformen und Endgeräten, dem gewünschten Funktionsumfang und Design sowie auch damit, in welcher Phase sich Ihre App befindet (abhängig davon, ob Sie nur eine Idee oder ein detailliertes App-Konzept haben, müssen Sie in Ihr Projekt mehr oder weniger Zeit investieren).

Vorgehensmodell der App-Entwicklung

Es ist wichtig, ein geeignetes Vorgehensmodell noch vor der Planung auszuwählen, weil diese Auswahl definiert, wie die weiteren Schritte geplant werden. Mehr über die Rolle von Vorgehensmodellen bei der Projektplanung können Sie in diesem Artikel lesen. Um im Dschungel von Vorgehensmodellen zur App-Entwicklung nicht verloren zu gehen, lohnt es sich, derer Grundprinzipien und Anwendungsbereiche näher kennenzulernen und ein passendes Modell auszuwählen, das Ihren Anforderungen am besten passt.

Outsourcing vs. Inhouse-Entwicklung

Diese Entscheidung, ob Ihr Unternehmen die ganze Verantwortung für die App-Entwicklung übernimmt oder einen externen Dienstleister mit einem geplanten Projekt beauftragt, bestimmt maßgeblich über die nächsten Schritte. Wenn Sie sich für Outsourcing entscheiden, können die anfallenden Kosten auch hier stark variieren.

  • Von einer Seite kann Ihr Unternehmen viel Vorarbeit leisten (die Zielgruppe definieren, den Funktionsumfang festlegen, das App-Konzept fertigstellen und vieles mehr), was auch ermöglicht, die Gesamtkosten zu reduzieren.
  • Von anderer Seite steht Ihr Unternehmen vor der Wahl, wem das Projekt (oder mindestens ein Teil davon) vertraut wird – einzelnen selbstständigen Entwicklern (Freelancern), einer kleinen Agentur oder einem großen Outsourcing-Unternehmen. Das sind drei unterschiedliche Alternativen, die mit verschiedenen Kosten in Verbindung stehen. Darüber hinaus unterscheidet sich der durchschnittliche Stundensatz der Programmierer nach Land. All das muss bei der Berechnung von Kosten berücksichtigt werden.

Diese Liste von Faktoren, die den Preis bestimmen, ist nicht abschließend und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Zusätzliche und versteckte Kosten

Ob versteckte Kosten entstehen oder nicht, kommt darauf an, was Sie mit der entwickelten App weiter tun möchten.

  • Möchten Sie Ihre App in einem Store veröffentlichen (lassen), müssen Sie die entsprechenden Gebühren dafür in Betracht ziehen.
  • Noch vor der App-Entwicklung sollte Ihr Unternehmen basierend auf der Analyse Ihrer Zielgruppe in einer App-Strategie festlegen, auf welche Weise Sie die entwickelte App vermarkten werden, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Es ist klar, dass alle Vermarktungsaktivitäten mit zusätzlichen Kosten verbunden sind.
  • Wenn Sie sich bewusst sind, dass eine Wartung Ihrer entwickelten App ein Muss ist, um auf dem schnelllebigen und wettbewerbsintensiven Markt dauerhaft erfolgreich zu bleiben, müssen Sie zusätzliche Wartungskosten für Fehlerbehebungen und Updates in Kauf nehmen.
  • Denken Sie auch an die Kosten für die Datenspeicherung.
  • Die Einbindung von zusätzlichen Funktionen, die nicht eingeplant waren, verursacht zusätzliche Kosten.

Bei der Berechnung Ihrer Gesamtkosten sollten die aufgezählten Faktoren auch berücksichtigt werden.

Welche Faktoren die App-Entwicklung beeinflussen - ScienceSoft

Benötigen Sie Unterstützung bei der Konzipierung und/oder Umsetzung Ihres Projektes?

Unabhängig davon, ob Sie nur eine App-Idee oder ein detailliertes Konzept haben, unterstützen unsere Experten in der App-Entwicklung Sie gerne bei Ihrem App-Projekt. Bei Bedarf können wir die Machbarkeit Ihres Projektes bewerten, Kosten- und Zeitschätzungen durchführen.

Intelligente Wege, Kosten bei der App-Entwicklung zu reduzieren

Unabhängig davon, wie hoch die Kosten für die App-Entwicklung sind, sucht jeder Auftraggeber nach Möglichkeiten, diese Kosten zu reduzieren. Gerne verraten wir Ihnen, welche modernen Methoden, Ansätze und Tools helfen können, Kosten bei der App-Entwicklung zu senken.

1. Cross-Plattform Apps entwickeln

Die Entwicklung von nativen Apps für Android, iOS und Windows kann eine Möglichkeit anbieten, auf alle Funktionen eines entsprechenden Betriebssystems zuzugreifen, aber gleichzeitig teuer und zeitaufwändig sein, weil die Kosten bei der nativen Entwicklung pro Plattform gezahlt werden. Um die Projektkosten zu reduzieren, können stattdessen plattformübergreifende Apps entwickelt werden, die auf mehreren Plattformen – also plattformübergreifend – laufen können. Dazu stehen solche Frameworks für die Cross-Plattform-Entwicklung wie Xamarin und React zur Verfügung, die es auch ermöglichen, native GUI-Elemente zu erstellen.

2. App-Projekt outsourcen

Das Outsourcing kann durch einen hohen Spezialisierungsgrad dabei helfen, die Kosten für die App-Entwicklung bis zu 60% einzusparen. Aber bei der Suche eines Outsourcing-Partners, muss man darauf achten, dass ein Dienstleister seine Kompetenz in der App-Entwicklung durch erfolgreich umgesetzte relevante Projekte bestätigen kann. Es ist zu empfehlen, einige Outsourcing-Anbieter nach festgestellten Kriterien zu vergleichen und zu bewerten, um einen richtigen Partner auszuwählen.

3. Agile Methoden und Techniken einzusetzen

Der Einsatz von agilen Methoden und Techniken bei der App-Entwicklung bietet zahlreiche Vorteile, darunter auch schnellere Entwicklung und Auslieferung, kontinuierliche Verbesserung und effektive Zusammenarbeit. Beim agilen Projektmanagement wird ein komplexes Projekt in kürzere Zyklen (sog. Iterationen) geteilt. Dieser Ansatz ermöglicht, jede einzelne Iteration effektiver zu planen und zu steuern. In Projekten solcher Art sind die Anforderungen zu Projektbeginn noch nicht klar definiert, sodass die Anforderungen abhängig vom Kundenfeedback verändert und angepasst werden können. Entwickler und Tester arbeiten in jeder Phase eng zusammen. Über den aktuellen Zustand des Projektes sowie erzielte Fortschritte wird es in kurzen Abständen regelmäßig informiert. Dadurch bietet der agile Ansatz zur App-Entwicklung mehr Flexibilität, Kosten einzudämmen und zu kontrollieren.

4. Apps als MVP entwickeln und ausliefern

Ein MVP oder Minimum Viable Product stellt eine funktionierende App-Version dar, die nach der Veröffentlichung die nötigsten vordefinierten Kernfunktionen enthält. Der MVP-Ansatz ermöglicht, das Produkt zu präsentieren und auf Machbarkeit und Akzeptanz zu prüfen. Wenn die Produktidee gut ist und auf dem Markt angenommen wird, wird das Produkt weiterentwickelt. Das Feedback von Anwendern hilft zu verstehen, in welcher Richtung die Weiterentwicklung erfolgt und welche Funktionen erwartet und gewünscht sind. Dieser Ansatz ermöglicht auch, das Risiko beim Investieren auf Minimum zu reduzieren sowie Ressourcen, Zeit und damit verbundenen Kosten zu sparen.

5. Apps kontinuierlich testen

Wenn die Qualitätssicherung als Bestandteil in den Entwicklungsprozess integriert wird (anstatt am Ende des Projektes Tests durchzuführen), ermöglicht es, durch kontinuierliches Testen frühzeitig Fehler zu erkennen, zu beheben und die Qualität einer App zu erhöhen. Dabei ist die Testautomatisierung beim kontinuierlichen Testen von großer Bedeutung, weil dieser Ansatz einen hohen Grad der Automatisierung von unterschiedlichen Prozessen erfordert, um Time-to-Market zu verkürzen und zuverlässige Apps schneller auszuliefern.

Preisbeispiel: Wie könnte der Entscheidungsprozess in der Praxis aussehen

Eine präzise Berechnung von Kosten bei der App-Entwicklung ist nur dann möglich, wenn Anforderungen sowie Bedürfnisse bekannt sind. Um den Entscheidungsweg zu veranschaulichen, gehen wir einige Schritte mit einem potenziellen Kunden.

Kunde: ein mittelgroßes Unternehmen, das über eine Kette von Hotels verfügt.

Schritt 1: Zielgruppe

Der Kunde hat sich für die Entwicklung einer Hotel-App entschieden, die seinen Klienten außergewöhnliche digitale Erlebnisse anbieten, den Aufenthalt in einem Hotel noch angenehmer machen und zur Steigerung der Loyalität zur Hotelmarke beitragen musste. Um Kosten einzusparen, hat der Kunde das Konzept für seine zukünftige App selbst erstellt. Jetzt macht er sich darüber Gedanken, ob sich seine Investitionen auszahlen. Um die Machbarkeit zu überprüfen, hat der Kunde beschlossen, mit einer einfachen App für iOS zu starten.

Schritt 2: Native oder plattformübergreifende Entwicklung

Der Kunde hat entschieden, eine mobile App erst für iOS entwickeln zu lassen, weil die Entwicklung der App für dieses Betriebssystem nicht so lange wie App-Entwicklung für Android dauert (wegen größerer Anzahl von Versionen und unterstützten Geräten dauert die Entwicklung einer App für Android in der Regel zweimal länger). Einerseits war es für den Kunden entscheidend, zukünftigen App-Nutzern einen Zugriff auf die plattformspezifischen Hardware-Funktionen wie Push-Benachrichtigungen oder GPS zu ermöglichen sowie native Erlebnisse anzubieten. Andererseits plante er in absehbarer Zukunft, eine App für Android entwickeln zu lassen. Der Kunde stand vor einem Dilemma, ob die App nativ oder plattformübergreifend entwickeln werden sollte. Unter Berücksichtigung von einflussreichen Faktoren bei der Cross-Plattform und nativen App-Entwicklung entschied sich der Kunde, eine plattformübergreifende App mittels Xamarin entwickeln zu lassen, was ihm ermöglichte, Kosten für zukünftige Entwicklungen zu sparen und nahezu native Oberfläche zu erhalten.

Schritt 3: Komplexität und Funktionalität

Der Kunde hat beschlossen, mit einer lauffähigen Version seiner App zu starten, die nur eine begrenzte Anzahl von Funktionen enthält, um die Machbarkeit seiner App-Idee zu überprüfen und das Feedback von Endbenutzern einzuholen. Darauf basierend wollte er bestehende Funktionen verbessern und neue hinzufügen. Erst musste die App die folgenden Funktionen enthalten:

  • Login-System.
  • Einen sicheren Check-In (Check-Out).
  • Online-Bezahlungen.
  • Das Öffnen der Tür mittels digitales Zimmerschlüssels.

Die mobile App musste an eine webbasierte Plattform angebunden sein, um das Hinzufügen von weiteren Funktionen wie die Verwaltung von angebotenen Dienstleistungen, Gutscheinen, Gästefeedbacks und vieles mehr sowie die Analyse von Nutzerdaten zu ermöglichen. Das ist keine einfache mobile App wie z. B. Bestell-App, die kein Backend besitzt, derer Kosten ab 7.000 bis 20.000 Euro betragen können. In unserem Fall geht es um eine mittelkomplexe App, die im Bereich 20.000 bis 70.000 Euro kostet. Wenn die Rede von der Entwicklung einer komplexen Unternehmensanwendung mit Backend und Integrationen an Fremdsysteme wäre, die für die Optimierung von Geschäftsprozessen erforderlich sind, müsste man mit mindestens 70.000 Euro rechnen.

Schritt 4: Einen Outsourcing-Dienstleister wählen

Beim Vergleich von mehreren Angeboten hat der Kunde einen Outsourcing-Partner gewählt, der die gesamte Verantwortung für das Projekt übernommen hat. Bei der Analyse von konkurrierenden Firmen wurden solche Kriterien wie etablierte Prozesse beim Projektmanagement, umfangreiche Erfahrung in Outsourcing-Projekten, umfassendes Technologie-Stack, eine Auswahl an Preismodellen, Einsatz von agilen Methoden und des MVP-Modelles berücksichtigt. Obwohl der durchschnittliche Stundensatz von Entwicklern höher als bei Unternehmen aus Indien oder asiatischen Ländern war, stammte der Dienstleister aus einem Land, das ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet sowie attraktive geographische und wirtschaftliche Lage hat. Hochausgebildete IT-Fachkräfte beherrschten Englisch, was eine effektive Kommunikation ermöglichte.

Also, wie viel kostet es, eine App entwickeln zu lassen?

Je nachdem wie komplex die zukünftige App ist, können die Preise für die App-Entwicklung stark variieren. Es ist nicht einfach, sofort eine Antwort auf diese Frage zu geben. Erst muss eine Reihe von anderen Fragen in Bezug auf Zielgruppe und Art der zukünftigen App, Funktionsumfang, Vorgehensmodelle und andere Faktoren, die den Preis bestimmen, beantwortet werden. Als erfahrener Dienstleister ist unser Unternehmen bereit, durch alle Fragen zusammen mit ihnen zu gehen und Sie entlang des gesamten Lebenszyklus der App-Entwicklung zu betreuen. Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht, um die ersten Schritte zu planen.

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